Es kam im Jahr 2014 zu einem seltsamen Verschwinden von Frauen aus den Vorstandsetagen. Die ZEIT liefert eine erhellende Analyse zu den dahinter liegenden Mechanismen. Diese sollte eigentlich Pflichtlektüre in allen Chefetagen werden.

businessfrau-flughafenHier etwas verkürzt: Für Managementpositionen gibt es in den eigenen Reihen zu wenig weiblichen Nachwuchs, deshalb müssen Frauen hierfür oft von außen ins Unternehmen geholt werden. Zwangsläufig werden diese dadurch zu „einsamen Kämpferinnen“ – die meist auch noch konfliktträchtigen Stellenabbau betreiben müssen, da sie oft das Personalressort zugetragen bekommen. Und weil das Gerede um die Frauenquote viele Herren inzwischen nerve, komme ihnen das Scheitern der prominenten Damen ganz recht, erzählt Thomas Sattelberger der ZEIT – es diene dann „einigen Chefs nun als Beweis dafür, dass die Quote Quatsch ist.“

Wir haben wohl noch einen weiten Weg zu gehen.

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Foto @ seekme

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Wenn Top-Managerinnen aufgeben