Shades of GreyGeheimes Verlangen von E L James

Nach dem Buch (bzw. Büchern) nun der Film: Und alle Welt rätselt, wieso ausgerechnet ein Sadomaso-Plot mit einer unterwürfigen Protagonistin auf solch unglaublich großes Interesse stößt. Tatsächlich sprengt „Fifty Shades of Grey“ auch im Kino sämtliche Besucherrekorde.

Die für mich überzeugendste Analyse liefert Susan Vahabzadeh in der Süddeutschen Zeitung vom 12.2.15. Sie nennt als einen Grund, weshalb die Geschichte von „Fifty Shades“ gerade für Frauen so reizvoll ist, unter anderem:

 „Es gibt einstweilen keine Gesellschaft, nicht mal im freizügigen Europa und schon gar nicht in den USA, in denen Mädchen nicht doch das Label Schlampe fürchten müssen, wenn sie gern Sex haben – Unterwerfungsfantasien unterlaufen das, weil sie die Verantwortung fürs eigene Handeln ausblenden.“

 

 

 

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„50 Shades of Grey“ und das Schlampenargument